DR. CHRISTEL DARMSTADT

Farbgestaltung und authentische Instandsetzung historischer Gebäude

Oelde, Westfalen - Bahnhof

Beratungsumfang (2001)
- Bauforschung
- Farb- und Gestaltungsberatung des Äußeren und der Halle
- Vorschlag für die Beleuchtung
- Konzept des Hallenbodens

Der an der historischen "Köln-Mindener-Eisenbahn-Strecke" liegende Bahnhof steht nicht unter Denkmalschutz. Heute ist er Eigentum der Stadt Oelde. Die Deutsche Bahn betreibt noch ein Service-Center in der Halle und sie hat das Durchgangsrecht.

Erbaut wurde der Bahnhof zwischen 1916 und 1920. Späte Jugendstileinflüsse sowie Elemente des "sog. Heimatstils" prägen das Objekt.

Nach eingehenden Überlegungen entschied sich die Stadt für eine möglichst authentische Sanierung und behutsame Nutzungserweiterung.

Schlüssige Farbbefunde gab es - bis auf einen Würfelfries im Durchgang - nicht.


oben: Unter Berücksichtigung der Platzumgebung und -farbigkeit fiel die Entscheidung für eine warmtonige Fassadengestaltung.
Die drei Rundbogengiebel erhielten die zur damaligen Zeit sehr beliebten Spiralornamente.
unten: An der Kassettendecke der Halle kehren die Spiralornamente in einer anderen Ausführung wieder.
 
 
unten: Blick auf die Ausgangswand in der Halle vor und nach der Sanierung.
Der Boden der verhältnismäßig kleinen Halle erhielt duch den kontrastreichen Belag eine Eigenständigkeit und weitet den Raum optisch auf. Er wurde so konzipiert, dass das Blindleitsystem formal gut integriert werden konnte.
oben: Die aus technischen Gründen notwendigen Ganzglastüren erhielten durch das waagerechte (geätzte) matte Band mit den integrierten Stadtwappen die ausgleichende Horizontalbetonung.

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